Karten mit Schablonen stempeln | Schablonen erstellen

Kreativ sein mit WeserklecksWERK Franzi DIY

 

Passende Workshops zu Stempel, Papier & Farbe

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Darum gehts im Video:

In diesem Video geht es um Stempel und Schablonen, aber nicht um fertig gekaufte, sondern um solche, die man sich ganz einfach selbst herstellen kann. Und genau das macht das Thema so stark, weil es zeigt, dass man für besondere Karten nicht zwingend teures Spezialmaterial braucht. Ein Drucker, etwas Kopierpapier, ein Cutter, Washi Tape, ein paar Stempel und schon lassen sich Karten gestalten, die richtig hochwertig aussehen. Selbst dann, wenn man weder besonders gut malen noch besonders schön schreiben kann.

Gezeigt werden drei verschiedene Techniken, mit denen sich Schablonen und Stempel kombinieren lassen. Mal wird in eine Form hineingestempelt, mal rundherum gearbeitet und am Ende kommt noch ein dritter Weg dazu, bei dem mit Stempelkissen verblendet wird. Dazu gibt es wie immer einen Bonus aus der Schublade, der noch einmal eine ganz andere Möglichkeit eröffnet, mit Farbe auf Stempeln zu arbeiten.

Schablonen selber machen

Der große Vorteil an selbstgemachten Schablonen ist ihre Freiheit. Man ist nicht auf fertige Formen angewiesen, sondern kann genau das Motiv nehmen, das man braucht. Eine Zahl für einen runden Geburtstag, ein Buchstabe für ein Baby, ein Kreuz für Konfirmation oder Taufe, ein Herz für Muttertag oder einfach etwas Saisonales wie Sterne, Glocken, Hasen oder Blumen.

Das Schöne daran ist, dass aus einer einfachen Vorlage oft direkt mehrere Elemente entstehen. Wer zum Beispiel eine Zahl mit dem Cutter ausschneidet, hat am Ende nicht nur die eigentliche Schablone, sondern auch die ausgeschnittenen Teile, die sich später für weitere Karten oder neue Zahlenkombinationen nutzen lassen. Genau das ist wieder so ein typischer WeserklecksWERK-Moment: möglichst wenig wegwerfen, lieber weiterdenken.

Wie funktioniert die erste Technik mit innen ausgeschnittenen Motiven
Die erste Idee arbeitet mit einer innen ausgeschnittenen Schablone. Im Video ist das eine 40 für eine Geburtstagskarte, aber das Prinzip funktioniert genauso mit Buchstaben, Herzen oder anderen klaren Formen. Die ausgeschnittene Schablone wird auf einer aufgeklappten Karte fixiert und dann wird die freie Fläche innen mit kleinen Stempeln gefüllt.

Wichtig ist dabei, dass nicht zu zaghaft gestempelt wird. Es darf und soll sogar über die Ränder hinausgehen, weil die Form am Ende nur dann richtig sichtbar wird, wenn der Rand vollständig „mitgedacht“ wird. Genau dadurch entsteht später dieser Effekt, dass die Zahl nicht nur zu erkennen ist, sondern wirklich als Motiv wirkt. Besonders schön wird es, wenn verschiedene kleine Stempel gewählt werden, die inhaltlich zum Anlass oder zur beschenkten Person passen.

So wird aus einer simplen Zahl plötzlich eine sehr persönliche Karte. Statt einer nüchternen 40 steht da dann eine Zahl, die aus Teetassen, Croissants, Cupcakes oder kleinen Symbolen zusammengesetzt ist und dadurch sofort Charakter bekommt.

Warum bei Karten das Aufklappen wichtiger ist, als viele denken

Ein kleiner, aber sehr wertvoller Nebentipp im Video betrifft die Kartenbasis selbst. Gestempelt wird auf aufgeklappten Karten, nicht auf geschlossenen. Der Grund ist simpel: Eine geschlossene Karte federt beim Hochnehmen des Stempels leicht zurück. Und genau dieses kleine Zurückschnellen reicht oft schon, damit ein eigentlich sauberer Abdruck verwischt.

Das ist eine dieser unscheinbaren Bastelwahrheiten, die man meist erst dann wirklich versteht, wenn eine fast fertige Karte an so einer Kleinigkeit scheitert. Deshalb ist es gut, dass das hier direkt mitgedacht wird.

Wie funktioniert die zweite Technik mit außen herum gestempelten Motiven?

Die zweite Variante dreht das Prinzip um. Hier wird nicht in die Form hineingestempelt, sondern um die Form herum gearbeitet. Im Video ist das ein ausgeschnittenes Kreuz, das auf die Karte gesetzt wird. Gestempelt werden dann Blätter, Blüten und kleine florale Motive rund um die Form herum. Wenn die Schablone später abgezogen wird, bleibt das Kreuz als freie Fläche stehen.

Gerade diese Technik wirkt besonders elegant, weil sie viel luftiger ist als die erste. Während die Zahl zuvor wie eine kleine Collage aufgebaut wird, entsteht hier ein ruhigeres Negativmotiv. Das eignet sich wunderbar für Konfirmation, Taufe, Einladungen oder auch für Karten mit sensibleren Anlässen, bei denen ein bisschen Zurückhaltung schöner ist als zu viel Fülle.

Im Video wird auch deutlich, dass dabei nicht millimetergenau alles ausgefüllt werden muss. Unser Gehirn ergänzt Formen ohnehin automatisch. Solange am Rand genug passiert, wird das Motiv später trotzdem klar erkennbar. Das nimmt Druck raus und macht die Technik auch für Anfänger sehr zugänglich.

Warum Farbe auch bei besonderen Anlässen erlaubt ist

Ein schöner Gedanke, der in diesem Abschnitt mitschwingt, ist der Umgang mit Farbe. Gerade bei Motiven wie einem Kreuz denken viele sofort an sehr klassische oder sehr zurückhaltende Gestaltung. Im Video wird aber bewusst gezeigt, dass auch Blüten, Grün- und Rosatöne ihren Platz haben dürfen. Sogar im Zusammenhang mit Trauerkarten oder stilleren Anlässen.

Die Idee dahinter ist klug und warm zugleich: Trauer und schwere Momente schließen Schönheit nicht aus. Handgemachte Karten dürfen freundlich wirken, Farbe tragen und dadurch vielleicht sogar etwas Tröstliches mitgeben. Das ist kein aufdringlicher Gegensatz, sondern eher ein stilles Gegenangebot zur typischen Standardkarte von der Stange.

Was macht die dritte Technik mit Verblenden so besonders

Die dritte Variante bringt noch einmal einen ganz anderen Look ins Spiel. Hier wird nicht nur gestempelt, sondern zunächst mit Hilfe der Schablone und einer Bürste oder eines Schaumstoffapplikators Farbe verblendet. Im Video ist das ein Herz, das in verschiedenen Rosatönen mit Stempelkissen eingefärbt wird. Erst danach werden zusätzliche Herzen darübergestempelt.

Und genau das macht diese Technik so spannend: Sie verbindet

Hintergrundgestaltung und Stempelmotiv in einem Schritt. Die Schablone definiert die Form, die Stempelkissen liefern die Farbe und die Stempel setzen später noch einmal Details obendrauf. Das Ergebnis wirkt fast gedruckt, obwohl es komplett von Hand gemacht ist.

Besonders praktisch daran ist, dass keine zusätzliche Farbe gekauft werden muss. Es reichen die vorhandenen Stempelkissen. Wer also ohnehin schon stempelt, kann mit dem vorhandenen Material plötzlich noch viel mehr machen als nur Motive abdrucken.

Welche Werkzeuge man zum Verblenden nutzen kann

Auch hier bleibt das Video angenehm bodenständig. Es wird nicht so getan, als bräuchte man teures Spezialzubehör. Zum Verblenden funktionieren Bastelbürsten, Schminkbürsten oder Schaumstoffapplikatoren. Vieles davon bekommt man im Bastelhandel, manches aber genauso gut im Discounter oder in der Drogerie.

Die Hauptsache ist nicht der perfekte Markenname, sondern dass das Werkzeug angenehm in der Hand liegt und sich gut reinigen lässt. Genau das ist wieder so ein Punkt, der viele beruhigen dürfte: Man muss nicht erst groß investieren, um schöne Ergebnisse zu erzielen.

Warum Stempelkissen hier mehr können als nur Stempel einfärben

Ein sehr schöner Lerneffekt dieses Videos ist, dass Stempelkissen eben nicht nur dafür da sind, Stempel abzutupfen. Sie können auch direkt als Farbquelle für Hintergründe dienen. Das erweitert die Einsatzmöglichkeiten enorm. Plötzlich werden aus vorhandenen Stempelkissen Werkzeuge für weiche Verläufe, gefärbte Schablonenflächen und tonige Hintergründe.

Und genau da entsteht der eigentliche Mehrwert des Videos. Es zeigt nicht einfach drei hübsche Karten, sondern eine andere Denkweise: vorhandenes Material neu nutzen, Dinge kombinieren, Stempel nicht nur als Motivgeber sehen, sondern als Teil eines größeren Gestaltungssystems.

Was steckt in der Zauberschublade?

Der Bonus aus der Schublade erweitert das Thema noch einmal in Richtung Farbe auf dem Stempel selbst. Gezeigt werden Karin Marker Pro, also wasserbasierte Tintenstifte, mit denen Stempel direkt eingefärbt werden können. Das Besondere daran ist, dass sich damit Farbverläufe und zweifarbige Effekte direkt auf dem Stempelgummi erzeugen lassen.

Anders als bei manchen anderen Stiften bleibt die Farbe hier lang genug feucht, sodass der Abdruck noch sauber gelingt. Gerade für unterwegs, für kreative Abende außer Haus oder für alle, die nicht das halbe Stempelregal mitschleppen wollen, ist das eine richtig clevere Idee. Ein paar Stifte, ein paar Stempel, etwas Papier und schon lässt sich auch ohne großes Setup gestalten.

Wichtig ist nur, dass wirklich die wasserbasierten Brush Marker Pro verwendet werden und nicht versehentlich Permanent Marker oder Acrylstifte. Sonst wird aus dem cleveren Tipp schnell ein sehr dauerhafter Fehler auf dem Stempelgummi.

Warum dieses Video so viel Freude macht...

Weil es wieder genau das zeigt, was kreative Videos eigentlich leisten sollten: Möglichkeiten öffnen. Aus ein bisschen Papier, einem Cutter, Washi Tape und ein paar Stempeln entstehen Karten, die besonders aussehen, persönlich wirken und sich trotzdem nicht nach Bastelstress anfühlen.

Die drei Techniken sind unterschiedlich genug, dass für viele Geschmäcker etwas dabei ist. Die erste ist verspielt und collageartig, die zweite ruhiger und eleganter, die dritte weicher und fast schon grafisch. Und alle drei haben gemeinsam, dass sie mit einfachen Mitteln umsetzbar sind.

Genau deshalb ist dieses Video nicht nur ein Kartenvideo, sondern auch eine kleine Erinnerung daran, dass Kreativität oft gar nicht an fehlendem Talent scheitert, sondern nur an der fehlenden Idee, wie man anfangen kann. Hier bekommt man gleich drei davon.

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