Stempelkissen richtig befüllen, lagern und retten!

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Passende Workshops zu Stempel, Papier & Farbe

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Darum gehts im Video:

In diesem Video dreht sich alles um Stempelkissen. Klingt erstmal unspektakulär, ist aber eines dieser Themen, bei denen fast jede und jeder früher oder später ins Stolpern kommt. Wer schon einmal gestempelt hat, kennt mindestens eine dieser Situationen: Das Kissen ist plötzlich trocken, der Abdruck wird fleckig oder im schlimmsten Fall landet die falsche Farbe im falschen Kissen. Genau deshalb geht es heute um drei grundlegende Tipps rund um Stempelkissen und einen Plus-Tipp aus der Schublade, der zeigt, dass diese kleinen Farbkästen deutlich mehr können, als man ihnen zutraut.

Warum man Stempelkissen selten hinterfragt und genau das das Problem ist

Die meisten starten ganz harmlos. Man kauft ein Stempelset, ein Stempelkissen liegt dabei und dann wird einfach losgelegt. Kaum jemand fragt sich am Anfang, ob die Farbe wasserlöslich oder wasserfest ist, ob es sich um ein Pigmentkissen oder ein Kreidestempelkissen handelt oder wie sich das Material eigentlich verhält. Und das ist auch völlig okay. Am Anfang muss man das alles nicht wissen. Die Probleme tauchen erst später auf, wenn man häufiger stempelt, mehr ausprobiert und merkt, dass die Ergebnisse nicht mehr so sauber sind wie am Anfang.

Wie man Stempelkissen richtig befüllt, statt sie wegzuwerfen

Tipp Nummer eins dreht sich ums Auffüllen. Viele hochwertige Stempelkissen sind dafür gemacht, über Jahre genutzt zu werden. Viele Stempelkissen lassen sich problemlos nachfüllen, wenn man die passende Nachfüllfarbe des Herstellers verwendet. Diese Farben kommen meist in kleinen Fläschchen mit Dosierspitze und werden punktuell auf das Kissen gegeben. Wichtig ist, nicht alles auf einmal hinein zu kippen. Lieber in Etappen arbeiten, denn zu viel Farbe sorgt dafür, dass die Tinte später in die feinen Strukturen des Stempels läuft und Details verloren gehen.

Nach dem Auftropfen wird die Farbe vorsichtig eingearbeitet. Eine alte Visitenkarte, ein Stück stabile Pappe oder Ähnliches reicht völlig aus. So verteilt sich die Tinte gleichmäßig im Kissen und man vermeidet harte Farbzentren. Danach heißt es kurz warten. Die Farbe braucht einen Moment, um sich zu verteilen. Wer sofort losstempelt, wundert sich sonst über ungleichmäßige Abdrücke. Wichtig ist nur, dass es sich um kompatible Farben handelt, also zum Beispiel wasserlöslich auf wasserlöslich. Wichtig ist nur, dass es sich um kompatible Farben handelt, also zum Beispiel wasserlöslich auf wasserlöslich.

Wie sollte man Stempelkissen richtig aufbewahren / lagern?

Tipp Nummer zwei ist die Lagerung. Hier gibt es viele Meinungen, aber eine einfache Faustregel. Stempelkissen mit sehr weichen oder schwammartigen Kissen profitieren davon, wenn sie kopfüber gelagert werden. So bleibt die Farbe länger gleichmäßig verteilt und trocknet nicht so schnell aus. Besonders praktisch ist das bei Herstellern, die die Farbbezeichnung direkt auf der Unterseite angeben. Dann verliert man auch beim Umdrehen nicht den Überblick.

Natürlich trocknet ein Stempelkissen nicht sofort aus, nur weil es normal gelagert wird. Aber wer viel stempelt, die Kissen oft offen hat und regelmäßig benutzt, verlängert so spürbar die Lebensdauer. Und ganz nebenbei spart man Geld und Müll, weil weniger ersetzt werden muss. Fakt ist, egal wie du es lagerst, du musst den Deckel richtig schließen und solltest auch beim Stempeln nicht stundenlang die Stempelkissen offen stehen lassen. 

Wie man ein „verunstaltetes“ Stempelkissen retten kann

Tipp Nummer drei ist der, der in Workshops regelmäßig für Schnappatmung sorgt. Ein nicht sauberer Stempel wird in ein helles Stempelkissen gedrückt und plötzlich ist da ein dunkler Fleck. Der erste Impuls ist oft Panik oder stilles Weglegen. Dabei lässt sich das in vielen Fällen retten, wenn man sofort reagiert.

Mit einer alten Karte oder einem Stück Pappe wird die dunkle Farbe vorsichtig von der Oberfläche des Kissens abgenommen. Man sieht dabei regelrecht, wie die falsche Farbe verschwindet. Anschließend wird das Kissen ein paar Mal auf Papier abgestempelt, um überschüssige Tinte aus der Oberfläche zu ziehen. Optisch sieht das Kissen danach oft noch „schmutzig“ aus, aber der entscheidende Test ist der Abdruck. Mit einem sauberen Stempel zeigt sich, dass die Farbe wieder klar und korrekt ist. 

Was steckt hinter dem Plus-Tipp aus der Schublade

Der Bonus in diesem Video zeigt eine völlig andere Nutzung von Stempelkissen. Mit Hilfe einer Schablone und etwas Washi-Tape wird das Stempelkissen selbst zum Werkzeug. Statt einen Stempel einzufärben, wird die Farbe direkt aus dem Kissen in die Schablone getupft. Gerade kleine, kompakte Stempelkissen eignen sich dafür hervorragend. So entstehen saubere Farbflächen, Schriftzüge oder Motive ganz ohne zusätzliches Werkzeug.

Diese Technik ist besonders spannend für Karten, Einladungen oder Serienarbeiten, weil sie schnell geht und sehr kontrolliert ist. Nach dem Arbeiten lässt sich die Schablone einfach abwischen und das Stempelkissen wieder normal verwenden. Ein kleines Detail, das vielen nicht bekannt ist, aber enorm viel Gestaltungsspielraum eröffnet.

Warum sich dieses Video lohnt?

Ist doch logisch, weil ihr dann etwas Quality-Time mit Franzi bekommt! Kleiner Scherz! Weil es zeigt, dass Stempelkissen keine Wegwerfartikel sind und dass viele Probleme lösbar sind, wenn man weiß, wie Material reagiert. Man lernt, warum Auffüllen sinnvoll ist, wie Lagerung den Unterschied macht und dass selbst ein vermeintlich ruiniertes Kissen oft noch zu retten ist. Und ganz nebenbei öffnet sich mit dem Plus-Tipp eine neue kreative Perspektive, die aus einem simplen Stempelkissen ein vielseitiges Gestaltungswerkzeug macht. Genau dann wird aus Frust wieder Freude am Stempeln.

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