So einfach gießt man Formen mit Jesin

Wir zeigen das anrühren, das gießen und das entformen! DIY!

 

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Darum gehts im Video:

So gießt man mit Jesin - Die Anleitung

In diesem Video startet ein neues Kapitel auf dem Kanal, denn es ist das erste Jesin-Video überhaupt. Und wie es sich für einen Anfang gehört, geht es nicht direkt um wilde Farbexperimente oder komplizierte Techniken, sondern erst einmal um die Grundlagen. Auch genau um das, was man wissen muss, wenn man mit Jesin starten will, ohne sich direkt zu verzetteln. Mit dabei ist Patrick, der nicht nur als Mr. Weserklecks mit am Tisch sitzt, sondern hier ganz bewusst die Rolle des Anfängers übernimmt. Er fragt, probiert aus, staunt und zeigt damit ziemlich gut, was viele beim ersten Mal mit diesem Material empfinden.

Ihr wollt mehr über Patrick erfahren? Dann schaut euch doch sein Vorstellungsvideo an:

Jesin Anleitung - Gießen leicht gemacht

Dieses Video ist auch so etwas wie ein Mini-Anfängerkurs mit echten Handgriffen, ehrlichen Fragen und dem Ziel, zu zeigen: Jesin ist kein Hexenwerk. Ich bin das Gegenteil. Wenn man einmal verstanden hat, wie das Mischverhältnis funktioniert, wie die Konsistenz aussehen muss und worauf man beim Gießen achten sollte, ist der Einstieg erstaunlich unkompliziert.

Warum Jesin für Einsteiger so spannend ist

Jesin ist eines dieser Materialien, bei denen man ziemlich schnell merkt, warum so viele es gerade lieben. Es besteht aus zwei Komponenten, einer Flüssigkeit und einem Pulver, die in einem festen Verhältnis miteinander vermischt werden. Anders als bei vielen anderen Gießmaterialien braucht man dafür weder Handschuhe noch Maske, weil das Material im Handling deutlich angenehmer ist, als viele am Anfang vermuten.

Dazu kommt, dass Jesin nicht nur schön aussieht, sondern auch im Alltag richtig etwas aushält. Es ist stoßfest, hitzebeständig und für draußen geeignet. Genau das macht es so interessant, weil aus einem hübschen Gussobjekt eben nicht nur Deko wird, sondern etwas, das auch benutzt werden darf. Schalen, Tabletts, Kerzenhalter oder kleine Gefäße sind damit nicht nur schön anzusehen, sondern auch alltagstauglich.

Was man für den Einstieg wirklich braucht

Das Schöne an diesem ersten Video ist, dass es ganz bewusst klein anfängt. Es braucht keine Materialschlacht, keine Werkstatt und kein Spezialstudio. Gezeigt wird, was wirklich nötig ist: eine Küchenwaage, zwei Mischbecher, etwas zum Rühren, eine Silikonmatte und natürlich Formen.

Besonders praktisch sind dabei die Silikonbecher, weil sie sich zusammendrücken lassen, gut in der Hand liegen und später auch beim Entsorgen der Reste helfen. Denn was übrig bleibt, wird nicht in den Abfluss gespült, sondern im Becher fest werden gelassen, zerbrochen und dann im Restmüll entsorgt. Gerade solche kleinen Hinweise sind für Anfänger Gold wert, weil sie genau die Fragen beantworten, die sonst oft erst beim ersten Missgeschick auftauchen.

Wie funktioniert das Mischverhältnis und warum ist das einfacher als gedacht

Ein zentraler Punkt im Video ist das Mischverhältnis. Bei Jesin gilt ganz simpel: ein Teil Flüssigkeit, zwei Teile Pulver. Oder anders gesagt: Immer das Doppelte an Pulver im Verhältnis zur Flüssigkeit. Gemessen wird dabei grundsätzlich in Gramm, nicht in Millilitern oder nach Gefühl.

Genau das macht das Material so angenehm. Wenn man sich verrechnet oder zwei Gramm zu viel von der Flüssigkeit im Becher hat, wird einfach die doppelte Menge an Pulver ergänzt. Das System ist logisch, nachvollziehbar und nimmt viel von der typischen Anfängerangst. Man muss kein Mathegenie sein, sondern eigentlich nur verstehen, dass Jesin sehr klar sagt, was es braucht.

Warum im ersten Schritt von Hand gerührt wird

Im Video wird ganz bewusst zuerst von Hand gerührt, obwohl später auch ein Rühraufsatz für den Akkuschrauber zum Einsatz kommt. Der Grund ist einfach: Wer mit der Hand rührt, bekommt ein Gefühl für das Material. Man merkt, wie sich die Masse verändert, wie sich Klümpchen auflösen und wann die Konsistenz stimmt. Materialkunde quasi und das Ziel ist eine Mischung, die an Pfannkuchenteig erinnert.

Nicht zu flüssig, nicht zu dick, sondern glatt, klümpchenfrei und gleichmäßig. Genau dieser Moment ist wichtig, weil man daran sofort erkennt, ob das Mischverhältnis stimmt oder ob irgendwo ein Fehler passiert ist. Für große Mengen ist mechanisches Rühren später natürlich sinnvoll, aber für den Einstieg ist das händische Anrühren der beste Weg, um Jesin wirklich kennenzulernen.

Was beim Gießen wichtig ist und warum weniger Drama drin steckt als gedacht

Ist die Mischung fertig, wird gegossen. Und auch da zeigt das Video sehr schön, wie wenig kompliziert es eigentlich sein muss. Die Masse wird direkt in Silikonformen gefüllt, entweder in Linien oder ruhig und gleichmäßig aus dem Becher. Flache Formen brauchen dabei kaum Nacharbeit, hohe Formen dürfen noch leicht geklopft werden, damit eventuelle Luftbläschen nach oben steigen.

Spannend ist vor allem, wie schnell die Unsicherheit verschwindet. Die typische Anfängerfrage „Woran merke ich, dass es voll genug ist?“ wird im Grunde ganz praktisch beantwortet: schauen, ob die Form gleichmäßig gefüllt ist, ob sie gerade steht und ob nichts mehr groß absackt. Gerade bei simplen Formen wie einem Schiffchen oder einem flachen Tablett ist das eher ein Gefühlsthema als eine Wissenschaft.

Wie schnell Jesin fest wird und warum das so beeindruckend ist

Ein echter Aha-Moment im Video kommt beim Warten. Denn Jesin braucht keine halbe Ewigkeit, sondern ist oft schon nach 20 bis 30 Minuten so weit, dass es entformt werden kann. Bei filigranen oder höheren Formen darf es gern etwas länger bleiben, aber grundsätzlich ist das Material erstaunlich schnell.

Und genau das sorgt für diesen besonderen Reiz. Was eben noch wie ein cremiger Teig aussah, ist kurze Zeit später ein erstaunlich stabiles Objekt mit seidig glatter Oberfläche. Dieses schnelle Erfolgserlebnis ist vermutlich auch der Grund, warum so viele nach dem ersten Teil direkt weitermachen wollen.

Wie funktioniert das Jesin Entformen?

Auch das Entformen wird im Video sehr schön gezeigt, weil es genau diesen Moment gibt, in dem man denkt: Hoffentlich bricht jetzt nichts. Gerade Anfänger sind da oft vorsichtig. Dabei ist Jesin schon in diesem Stadium robuster, als man vermutet.

Wichtig ist nur die Reihenfolge. Erst wird der Rand der Silikonform gelöst, dann wird die Form langsam umgekrempelt oder nach außen gezogen, bis das Objekt sich herauslösen lässt. Bei flachen Formen geht das fast spielerisch, bei höheren Formen hilft ein bisschen mehr Mut. Und genau dann merkt man, wie stabil das Material schon nach kurzer Zeit ist.

Was dieses erste Video so gelungen macht

Weil es nicht versucht wurde, Jesin künstlich kompliziert wirken zu lassen. Stattdessen zeigt es die Grundlagen genau so, wie sie für Anfänger hilfreich sind. Welche Komponenten man braucht. Warum nicht geschüttelt wird. Warum kein Wasser in die Mischung darf. Wie man von Hand und mechanisch rührt. Warum Silikonformen so praktisch sind. Und wie man Reste sauber und sinnvoll entsorgt.
Dazu kommt die Dynamik zwischen Franzi und Patrick, die dem Ganzen genau die richtige Mischung aus Wissen, Leichtigkeit und ehrlichem Ausprobieren gibt. Es ist kein steriles Tutorial, sondern eher das Gefühl, mit am Tisch zu sitzen und dabei zuzuschauen, wie aus den ersten Handgriffen plötzlich echte Objekte werden.

Warum dieses Video Lust auf mehr macht

Weil hier am Ende nicht nur ein Schiffchen, ein Tablett und ein Kerzenhalter auf dem Tisch stehen, sondern vor allem die Erkenntnis: Das kriege ich auch hin. Und genau das ist bei neuen Materialien der entscheidende Punkt. Nicht die perfekte Theorie, sondern das Gefühl, sich zu trauen.

Dieses erste Video legt dafür die perfekte Basis. Es zeigt, dass Jesin anfängerfreundlich, vielseitig und erstaunlich fehlertolerant sein kann. Und es macht ganz nebenbei neugierig auf alles, was noch kommt. Denn wenn schon die ungefärbte Eierschalenoptik so edel aussieht, dann ist klar, dass das Thema Farbe nicht lange auf sich warten lassen darf und das nächste Video garantiert an einem Mittwoch kommt.

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